Kategorie: Tanzlexikon

  • Bobby Darin

    Porträt von Bobby Darin aus dem Jahr 1959
    Bobby Darin, 1959. Foto: Sanford H. Roth, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.
    Name Bobby Darin
    Land USA
    Verbreitungsgrad International
    Bürgerlicher Name Walden Robert Cassotto
    Geboren 14. Mai 1936 in Harlem, New York
    Gestorben 20. Dezember 1973 in Los Angeles, Kalifornien
    Awards Entertainer, Musiker, Schauspieler

    Sein Vater verließ seine damals 17-jährige Mutter wenige Monate vor Bobbys Geburt. Lange glaubte Darin, seine Großmutter wäre seine Mutter, und erst mit dreißig Jahren erfuhr er, dass seine vermeintliche Schwester seine tatsächliche Mutter war. Den Namen seines Vaters soll er nie erfahren haben, da seine Mutter sich angeblich weigerte, mit ihm darüber zu reden. Die Großmutter, eine ehemalige Varietésängerin, förderte das sich schon früh regende Gesangstalent ihres Enkels. Bis zum zwölften Lebensjahr hatte Bobby Darin jedoch mit rheumatischem Fieber und anderen schweren Erkrankungen zu kämpfen. Sein Leben lang musste er mit einem geschwächten Herz zurechtkommen. Trotzdem zählte er zu den eifrigsten Studenten an der „Bronx High School of Science“, wo er sich auch an mehreren Musikinstrumenten ausbilden ließ und seine erste Band gründete. Ein Wissenschafts-College verließ er bereits wieder nach einem Jahr, denn es zog ihn mit aller Macht zur Bühne. Noch konnte er sich nicht recht entscheiden, ob er Schauspieler oder Sänger werden sollte. Er probierte es mit Vorsprechen bei verschiedenen Bühnenshows und nervte Musikverleger mit eigenen Kompositionen. In dieser Zeit legte er sich auch seinen Künstlernamen zu. Er nahm das Telefonbuch und tippte blind auf einen beliebigen Namen – Darin. Eine andere Geschichte besagt, dass er vor einem chinesischen Restaurant stand. Die Leuchtschrift am Eingang war defekt, von dem Wort Mandarin leuchteten nur die letzten fünf Buchstaben auf.

    Bobby Darins Einstieg in das Musikgeschäft vollzog sich in der Mitte der fünfziger Jahre, als er in New Yorker Kaffeebars musizierte. Seiner Freundschaft mit einem Plattenproduzenten entsprang die erste Single-Veröffentlichung „My First Love“; ein Zusammentreffen mit dem Manager von Connie Francis, George Scheck, verhalf Darin zu einem aufsehenerregenden Auftritt in der Tommy-Dorsey-Show und einem anschließenden Plattenvertrag bei der Schallplattenfirma Decca. Dem erfolglosen Einstieg 1956 mit der Coverversion des Lonnie-Donegan-Titels „Rock Island Line“ und weiteren wenig beachteten Platten folgte 1958 mit „Splish Splash“ der erste große Erfolg. Darins ungewöhnliche Stimme verhalf dem Stück, das er selbst innerhalb einer halben Stunde komponiert hatte, weltweit zu guten Hitparadennotierungen. Zu dieser Zeit waren die „Ding Dongs“ die Begleitband von Darin. Über ihren Namen entstand ein Streit zwischen den Plattenfirmen Brunswick und ATCO, der zu dem Ergebnis führte, dass sich die Band in „Rinky Dinks“ umbenannte und Darin einen neuen Vertrag bei Atco Records unterschrieb. Der in dieser Zeit produzierte Titel „Early in the Morning“ wurde sowohl bei Brunswick (Nr. 55073) als auch bei Atco (Nr. 6121) veröffentlicht.

    Mit dem Millionenseller „Queen of the Hop“, der im Herbst 1958 erschien, begann Darins erfolgreichste Phase, in der er innerhalb von zwei Jahren vier Top-10-Titel herausbrachte, darunter die Nummer-1-Hits Dream Lover (in Großbritannien) und „Mack the Knife“. Pikanterweise hatte Darin Manager Dick Clark davon abgeraten, diesen Song aus der Dreigroschenoper aufzunehmen, da die Fans von Darin an den Rocksound gewöhnt wären. Doch dieser Titel, der zur Platte des Jahres wurde und den Grammy erhielt, verhalf Darin zum Image eines seriösen Sängers und man stellte ihn auf eine Stufe mit Frank Sinatra. Mit den nachfolgenden Titeln „Beyond the Sea“ (nach „La mer“ / Charles Trenet) [1] (Text von Jack Lawrence) [2] und „Clementine“ setzte er diesen Stil erfolgreich fort.

    Von Beginn der sechziger Jahre an wandte sich Darin auch der Schauspielerei zu und erhielt viel Anerkennung für seine Rollen mit vier Golden-Globe- und einer Oscarnominierung, so zum Beispiel in dem Film „Come September“ (dt. Titel: Happy-End im September), bei dessen Dreharbeiten Darin auch seine spätere Frau Sandra Dee kennenlernte. Für die Nebenrolle in dem Film „Captain Newman“ wurde er für den Oscar und den Golden Globe nominiert. Insgesamt spielte Darin in dreizehn Filmen mit, für zwei Filme komponierte er die Filmmusik und schrieb fünf Titelsongs mit einer Golden-Globe-Nominierung („That Funny Feeling“, 1966). Im Musikgeschäft machte er mit den lyrischen Titeln „Multiplication“ und „Things“ weiter auf sich aufmerksam. 1963 befand sich Darin tatsächlich in den Fußstapfen von Frank Sinatra. Nach dessen Weggang von der Plattenfirma Capitol nahm Darin dort seine Stelle als Superstar ein. Bis auf „You’re the Reason I’m Living“ auf Platz drei blieben aber die großen Hits wie in den vergangenen Zeiten aus.

    Mit Beginn der Beat-Ära verschwand Darin zunächst ganz aus den Hitlisten, aber die seit 1965 aufkommende Sympathie für den Folkrock brachte ihm eine neue Chance. Mit dem Song „If I Were a Carpenter“ kehrte Darin als Protestsänger in die Öffentlichkeit zurück. Mit seinem Stilwechsel demonstrierte er eindrucksvoll seine Wandlungsfähigkeit. Als gutes Beispiel für seine neue poetische und politische Ausrichtung mag das in dieser Zeit veröffentlichte Album „Born Walden Robert Cassotto“ gelten. Sein Song „Simple Song of Freedom“ galt als geheime Hymne der 68er-Generation. Die Jahre 1967 und 1968 brachten Darin schwere persönliche Rückschläge. Nach sieben Jahren Dauer wurde seine Ehe geschieden, was gleichzeitig die Trennung von seinem Sohn bedeutete. Tief traf ihn auch die Ermordung von Robert F. Kennedy, dessen Wahlkampf er mitunterstützt hatte. Darin verfiel in eine monatelange Depression.

    Zum Ende der sechziger Jahre konzentrierte sich Darin auf die Verfolgung seiner geschäftlichen Interessen als Musikverleger und Musikproduzent. Nach außen hin wurde er nur durch gelegentliche Fernsehauftritte wahrgenommen, feierte aber 1970 noch einmal Triumphe mit einer Las-Vegas-Show.

    Bobby Darin bei einem Fernsehauftritt im Jahr 1972
    Bobby Darin bei einem Fernsehauftritt, 1972. Foto: NBC Television, gemeinfrei, via Wikimedia Commons.

    Seine wohl größte Begabung lag im Entertainment. In der Kombination Sänger, Songwriter, Instrumentalmusiker, Tänzer, Komödiant und Stimmenimitator fand er einen intensiven Zugang zum Publikum. Diese Beziehung zum Publikum war ihm sehr wichtig.

    Wegen einer Herzerkrankung musste er sich mehreren Operationen unterziehen, erlag seinem Leiden aber im Dezember 1973 im „Hollywood’s Cedars of Lebanon Hospital“. Es gibt keine Grabstelle für ihn, sein Körper wurde dem UCLA-Forschungs-Center überlassen. Darins Tod tat seiner Popularität keinerlei Abbruch, und so wurde er im Jahre 1990 in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen. Seine Erfolge als Komponist wurden im Juni 1999 zum Anlass genommen, Darin auch in die „Songwriters Hall of Fame“ aufzunehmen.

    Der Film Beyond the Sea – Musik war sein Leben aus dem Jahr 2004 erzählt die Geschichte Bobby Darins (dargestellt von Kevin Spacey).

  • Der Rock ’n‘ Roll

    getanzter Rock 'n' Roll

    Rock ’n‘ Roll ist ein paarweise getanzter akrobatischer Schau- und Turniertanz mit Ursprung in den Vereinigten Staaten.

    Obwohl Rock ’n‘ Roll in den Vereinigten Staaten entstanden ist, ist er heute überwiegend in Europa anzutreffen. Die körperlichen Anforderungen des Rock ’n‘ Roll sind mit der Zeit so hoch geworden, dass der ursprüngliche Gesellschaftstanz der Jugendlichen heute nur noch bei Schaudarbietungen und auf Turnieren getanzt wird. Rock ’n‘ Roll ist zwar Bestandteil des Welttanzprogramms, wird aber nur selten und in vereinfachter Form in Tanzschulen vermittelt; der moderne Turnier-Rock-’n‘-Roll wird ausschließlich in Tanzsportvereinen gelehrt.

    Parallel zur Musikrichtung Rock ’n‘ Roll haben sich die dazu passenden Tänze entwickelt. Aus dem um 1920 entstandenen Swing entwickelte sich in den USA sehr früh der Lindy Hop, der erstmals akrobatische Elemente in einen Paartanz einfließen ließ. Dieser wiederum erfuhr um 1940 eine Abwandlung zum Boogie-Woogie, der auf deutlich schnellerer Musik basierte. Mit dem Aufkommen der Rock-’n‘-Roll-Musik um 1955 wurde schließlich aus dem Boogie-Woogie von der protestgesteuerten Jugendbewegung der Rock ’n‘ Roll erschaffen.

    Rock ’n‘ Roll ist ein fröhlicher, schneller und sportlicher Tanz, der stark zuschauerorientiert ist. Er ist geprägt von hoher Präzision der Bewegungen bei hohem Tempo und der flüssigen Kombination von Tanz und spektakulärer Akrobatik, welche teilweise mit den Ängsten des Zuschauers spielt.

    Rock ’n‘ Roll wird auf Musik im 4/4-Takt getanzt, die typischerweise einen deutlichen Offbeat aufweist. Im Gegensatz zum Offbeat der Musik wird der Tanz auf den Schlägen 1 und 3 betont. Die Musik ist mit 44 bis 52 TPM sehr schnell. Heute wird nur noch selten auf echte Rock-’n‘-Roll-Stücke getanzt, stattdessen hört man auf Turnieren vor allem moderne Disco- und Popmusik.

    getanzter Rock 'n' Roll

    Charakteristisch für den Rock ’n‘ Roll sind der gesprungene Grundschritt mit Kicks und Kick-Ball-Change und die Akrobatiken. Rock ’n‘ Roll wird geradlinig getanzt, Kicks und Armbewegungen stehen in einem klar erkennbaren, regelmäßigen Winkel zueinander. Die Tänzer tanzen fast ausschließlich auf den Fußballen, mit Ausnahme der Akrobatiken, bei denen der Herr einen festen, breitbeinigen Stand einnimmt. Bewegungen werden typischerweise schnell und zackig ausgeführt, Arme und Beine sind in gleichem Maße beteiligt.

    Rock ’n‘ Roll übernimmt häufig Elemente aus anderen Tänzen, besonders aus Aerobic, aus Jazz Dance oder aus den lateinamerikanischen Tänzen. Allgemein ist, abgesehen von der Grundtechnik, die Gestaltungsfreiheit der Paare im Rock ’n‘ Roll recht groß, so dass verschiedene Paare oft deutlich unterschiedliche Stile tanzen.

    Man unterscheidet beim Rock ’n‘ Roll zwei Grundschritte, die nach der Anzahl der Bodenberührungen benannt sind. Der ursprüngliche 6er-Grundschritt weist noch starke Ähnlichkeiten zum Grundschritt des Lindy Hop auf und wird heute nur noch in Tanzschulen gelehrt, um Anfänger langsam an den Tanz heranzuführen. Der technisch anspruchsvolle 9er-Grundschritt ist die Grundlage des modernen Turniertanzes und zeichnet sich nicht nur durch das Kick-Ball-Change, sondern auch durch eine präzisere Kick-Technik aus.

    Rock-’n‘-Roll-Kicks werden in einer vierphasigen Bewegung ausgeführt: Das Bein wird zunächst hochgezogen, dann waagrecht ausgekickt, wieder zurückgezogen und abgesetzt. Gleichzeitig hüpft der Tänzer locker auf dem anderen Fußballen, der den Boden beim Auskicken und kurz vor dem Absetzen des kickenden Beins berührt; pro Kick ergeben sich somit drei Bodenberührungen.

    Der Kick-Ball-Change ist ein abgewandelter Kick, der mit einer Laufbewegung verbunden ist: Kurz bevor das kickende Bein beim Absetzen den Boden berührt, wird das andere Knie hochgezogen, so dass sich die Reihenfolge der Bodenberührungen umdreht. Der Kick-Ball-Change ermöglicht es, größere Wege zurückzulegen, ohne die Folge der Kicks zu unterbrechen.

    Salto im Rock 'n' Roll

    Foto: Wikipedia

    Grundlage vieler Akrobatiken sind die Körperwelle und der Einsteiger. Die Körperwelle besteht aus einer kräftigen Vor-Rück-Bewegung des Beckens, verbunden mit einem Aufrichten durch Strecken der Knie. Sie leitet eine Aufwärtsbewegung der meist eingegrätschten Dame ein, so dass der Herr durch Nutzung seiner Gesäß-, Bauch- und Oberschenkelmuskeln wenig Armkraft benötigt, um die Dame in die Höhe zu heben.

    Der Einsteiger ist eine sportliche Variante der Räuberleiter: Der Herr steht tief in den Knien und formt mit beiden Händen ein Trittbrett, auf das die Dame aufspringt. Der Schwung des Einspringens wird ausgenutzt, um die Dame mehrere Meter in die Luft zu katapultieren, wo sie beispielsweise einen Salto ausführen kann.

    In der Anfangszeit des Rock ’n‘ Roll galten Petticoat und Jeans als stilechte Bekleidung. Für den heutigen Tanzstil ist diese Kleidung jedoch zu schwer und schränkt die Bewegungsmöglichkeiten zu sehr ein. Rock ’n‘ Roll wird auf Turnieren in ein- oder zweiteiligen anzugförmigen Kostümen aus elastischen Kunstfasern getanzt, die oft in grellbunten Farben gehalten und mit glitzernden Strasssteinen geschmückt sind. Die Kleidungsstoffe sind dehnbar und reißfest, denn sie werden insbesondere bei Wickelfiguren erheblichen Belastungen ausgesetzt, zudem sind sie glatt und rutschig, um Verkantungen und Reibungsverletzungen bei Akrobatiken wie dem Todessturz vorzubeugen. Die Kostüme werden meist für jedes Paar individuell nach Maß angefertigt.

    Das Schuhwerk muss guten Halt und Schutz vor Verletzungen durch Umknicken bieten, gleichzeitig leicht sein und dem Fuß Bewegungsfreiheit gewähren. Daher nutzen die meisten Rock-’n‘-Roll-Tänzer heute spezielle Rock-’n‘-Roll-Schuhe oder Aerobicschuhe. Tänzerinnen wählen häufig leichte, schwarze Turnschuhe, die mit ihrer gedämpften Gummisohle den Abwärtsschwung nach Freiluftakrobatiken rückenschonender abfangen.

    • Entstehung: 1955
    • Entstehungsort: USA
    • Takt: 4/4
    • Geschwindigkeit: 25-52 Takte pro Minute
    • Welttanzprogramm: Nein

    Quellen:

    • Dieser Artikel basiert auf dem Artikel: Lindy Hop aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GFDL
    • Weitere kleinere Quellen aus dem Internet
  • Der Blues

    Blues als Tanz gehört zum Jazz Dance und zum Lindy Hop und teilt mit ihnen den afrikanischen Ursprung. Aber im Blues Dance wird weniger Betonung darauf gelegt, die Bewegungen auf den Zählschlag genau zu beginnen. Walking (Gehen) ist der Grundschritt. Die Tänzer können auf der Stelle gehen oder in jede Richtung. Blues als Gesellschafts- oder Showtanz war nie sehr weit verbreitet in den USA. Stattdessen wurde er in verräucherten Musikbars und bei Blues-Haus-Partys getanzt und hatte einen mehr privaten Charakter. Daher blieb der Tanz strenger an die Bewegungsformen des afrikanischen Tanzes gebunden, nicht nur in der Bewegung der Hüften, sondern auch darin, dass er innerhalb eines deutlich begrenzten Raumes stattfindet.

    Außerdem gehören Blues Dance und Blues-Musik eng zusammen. Viele Aspekte des Tanzes beziehen sich direkt auf die Musik, zu der getanzt wird, z. B. Ruf und Antwort, emotionale Intensität, Spannung und Lösung. Es gibt viele Arten von Blues-Musik (ländliche, städtische, schnelle, langsame, elektrisierende, moderne) und ebenso viele Arten von Blues Dance, alle sehr unterschiedlich in den Nuancen und im Gefühlsausdruck.

    Wer den modernen langsamen Blues Dance nur durch Beobachtung studiert, übersieht leicht die Feinheiten des Tanzes, die er über die erotische Seite hinaus hat, weil die sinnlichen Aspekte die Grundstruktur überdecken können. Die beste Art, Blues zu tanzen, besteht in subtiler körperlicher Kommunikation beim Engtanzen mit dem Partner und kann durch bloßes Zuschauen unmöglich richtig und gut gelernt werden.

    Blues Dance ermöglicht ausgesprochene Individualität in der Art, die Musik im Tanz auszudrücken, wobei die Betonung darauf liegt, dass die Musik den Tanz bestimmt, nicht der Tänzer, der nur der Interpret der Musik ist. Blues Dance zeigt den ganzen Reichtum der menschlichen Gefühlswelt – von der Trauer bis zur Freude – auf leidenschaftliche Art und Weise, nicht nur Sinnlichkeit. Wer nicht instinktiv auf die Musik, den Partner und die Umgebung reagiert, der gelangt nicht zur wahren Schönheit dieses Tanzes.

    Blues tanzen zu lernen, hilft dem Tänzer, Tanzkonzepte wie Einfachheit, Klarheit, Kreativität, Ausdruckskraft, Intensität, musikalische und emotionale Interpretation, wie sie zu allen anspruchsvollen Gesellschaftstänzen gehören, besser zu verstehen.

    • Entstehung: 20. Jahrhundert
    • Entstehungsort: Afrika/USA
    • Takt: 4/4
    • Geschwindigkeit: 15-22 Takte pro Minute
    • Welttanzprogramm: Nein

    Typische Lieder für den Blues

    Name Interpret
    All By Myself Celine Dion
    Blueberry Hill Fats Domino
    April Love Pat Boone
    Bright Eyes Art Garfunkel

    Weitere Lieder, auf die man Blues tanzen kann, finden Sie in der Tanzdatenbank .

    Quellen:

    • Dieser Artikel basiert auf dem Artikel: Blues aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GFDL
    • Meine Tanzlehrer
    • Weitere kleinere Quellen aus dem Internet
  • Der Discofox

    Der Discofox gehört zu den beliebtesten Tänzen einer Tanzveranstaltung, und das kommt nicht von ungefähr. Erstens kann fast jeder Discofox tanzen und zweitens gefällt die passende Musik vielen auch außerhalb einer Tanzveranstaltung: Discosound. Außerdem ist man beim Discofox von fast jeglichem tänzerischem Zwang befreit und kann auch individuelle Schritte und Bewegungen einbauen, ohne einen Stilfehler zu begehen. Beim Discofox kann man es richtig krachen lassen und sich schnell verausgaben. Zur Haltung: Die linke Hand des Herrn und die rechte Hand der Dame werden unten gehalten, jedoch sollte eine gewisse Spannung in den Unterarmen vorhanden sein, denn sonst bekommt man bei dem Tempo und der Ausführung der schnellen Drehungen und Figuren Probleme mit dem Takt. Wie soeben angedeutet, ist der Discofox ein schneller Tanz. Hervorstechendes Merkmal ist der (Stampf-)Rhythmus, der sich gleichmäßig durch das ganze Lied zieht – ich hatte, glaube ich, schon erwähnt, dass viele Hitparadenlieder deshalb sehr gut dazu verwendbar sind. Man kann eigentlich keinen Taktfehler begehen, denn man muss einfach nur bei jedem „Bumm!“ einen Schritt setzen. Es bleibt auch beim Discofox bei der tänzerischen Tatsache, dass die Dame umherwirbelt und der Herr in erster Linie die Aufgabe hat, sie in die Figur hineinzuführen, aufzufangen und so weiter. Es gibt mehrere unterschiedliche Grundschrittvarianten – je nach Tanzschule. Jedoch kann man diese relativ schnell miteinander in Einklang bringen.

    Der Discofox ging aus dem Foxtrott hervor, als um 1973 frei improvisierende Discotänzer zur Tanzhaltung zurückkehrten und den klassischen Foxtrott um Elemente aus Swing, Boogie-Woogie und Two-Step bereicherten. Dabei entstand in den USA der Hustle, in Europa der Discofox, der 1979 in das Welttanzprogramm aufgenommen wurde. Erste Turniere wurden Ende der 1980er-Jahre in der Schweiz ausgetragen; dabei manifestierte sich die Bezeichnung Disco Swing, als mehr und mehr Elemente aus anderen Tänzen wie Rock ’n’ Roll, Boogie-Woogie, Swing, Mambo, Salsa und Cha-Cha-Cha in den Discofox integriert wurden. 1992 fand die erste Discofox-Weltmeisterschaft in Basel statt. Organisiert wurde sie von der International Dance Organization. Erst acht Jahre später folgte die zweite Weltmeisterschaft in Miami; seitdem werden jedoch Europa- und Weltmeisterschaften jährlich durchgeführt.

    Der Discofox ist eine Fusion vieler verschiedener Elemente aus anderen Tänzen, weshalb er keine eigenen technischen Elemente entwickelt hat, sondern aus denen anderer Tänze besteht. So kombiniert er die aus dem Foxtrott abgeleiteten Schrittmuster mit der klassischen Tanzhaltung, der Improvisationsfreiheit des Swing, den Drehtechniken der lateinamerikanischen Tänze, den Wickelfiguren der Salsa und den akrobatischen Figuren des Rock ’n’ Roll und Boogie-Woogie.

    Der Discofox basiert auf dem 4/4-Takt, wobei jedoch der Takt nicht als Ganzes, sondern die Beats (engl. Taktschläge) einzeln gezählt werden. Beim Discofox und beim eng verwandten amerikanischen Three Count Hustle umfasst ein Grundschritt drei Schläge, in anderen Stilrichtungen wie z. B. dem New York Hustle vier Schläge. Während im klassischen Discofox ein 3er-Schritt verwendet wird, d. h., auf drei Schläge fallen auch drei Schritte, wird im Three Count Hustle und beim Discofox nach Vorbild des Hustle ein 4er-Schritt verwendet, d. h., auf drei Schläge fallen vier Schritte.

    Der Discofox ist heute neben Salsa der populärste Paartanz in der Schweiz und in Deutschland, was u. a. an seiner technischen Unkompliziertheit liegt. Weniger verbreitet ist er in Australien (Ceroc), Frankreich, Italien, Österreich, Russland (Disco Hustle) und Schweden.

    Die Schweiz ist seit Ende der 1990er-Jahre weltweit die erfolgreichste Discofox-Nation. So gingen fast alle Europa- und Weltmeistertitel der letzten Jahre in die Schweiz. Hauptgrund ist wohl die aktive Disco-Swing-Tanzszene, in der täglich, vornehmlich im Raum Zürich und in der Ostschweiz, in verschiedenen Lokalen Disco Swing zu aktueller Musik getanzt werden kann. In diesen „Dancings“ mischen sich Tänzer aus verschiedenen Stilrichtungen (Rock ’n’ Roll, Salsa, Jazz, Hip-Hop, lateinamerikanische Tänze) und entwickeln ständig neue Figuren, Schrittfolgen und Stilvarianten.

    • Entstehung: 1973
    • Entstehungsort: Europa
    • Takt: 4/4-Takt
    • Geschwindigkeit: ca. 30–34 Takte pro Minute
    • Grundschrittlänge: 3 Schläge, entsprechend einem 3/4-Takt
    • Welttanzprogramm: Ja

    Quellen:

  • Die Salsa

    Salsa tanzendes Paar in enger Tanzhaltung
    Salsa tanzendes Paar. Gemeinfreies Foto der U.S. Marines, via Wikimedia Commons.

    Salsa ist wohl einer der geselligsten Tänze überhaupt. Kaum erklingen die ersten Schläge von Conga, Clave und Klavier, füllt sich die Tanzfläche. Dabei wirkt Salsa temperamentvoll und spontan, ohne nur aus möglichst schnellen Drehungen zu bestehen. Gute Salsa ist ein Gespräch im Paar: Der eine gibt eine Bewegungsidee, der andere nimmt sie auf, und beide spielen gemeinsam mit der Musik.

    Wer nach dem einen Geburtsort der Salsa sucht, macht es sich allerdings zu einfach. Ihre Wurzeln liegen vor allem in Kuba und anderen Teilen der Karibik. Im Son Cubano verbanden sich spanische Melodien und Gitarrentraditionen mit afrikanischen Rhythmen und dem Wechselgesang von Ruf und Antwort. Dazu kamen Einflüsse aus Danzón, Rumba, Mambo und Cha-Cha-Cha. Aus dieser Mischung entwickelten sich Musik und Tänze, die später unter dem Namen Salsa weltweit bekannt wurden.

    Die entscheidende zweite Heimat der Salsa wurde New York. Seit den 1920er-Jahren zogen viele Menschen aus Kuba und Puerto Rico dorthin und brachten ihre Musik mit. In den 1940er- und 1950er-Jahren trafen afrokaribische Rhythmen auf Jazz und die Klangkraft amerikanischer Big Bands. Musiker wie Machito, Tito Puente, Tito Rodríguez und später Eddie Palmieri entwickelten daraus einen unverwechselbaren New Yorker Sound. Der verwandte Mambo war dabei eine der wichtigsten Brücken zur Salsa.

    Das spanische Wort „salsa“ bedeutet eigentlich Soße. Als Name passt es erstaunlich gut, denn auch musikalisch werden viele Zutaten miteinander vermischt. Verbreitet wurde die Bezeichnung in den 1960er- und 1970er-Jahren besonders durch Johnny Pacheco und das Plattenlabel Fania Records. Die Musik selbst war da keineswegs neu. Neu war vor allem der griffige Sammelbegriff, unter dem kubanische, puerto-ricanische und New Yorker Einflüsse gemeinsam vermarktet wurden. Mit den Fania All Stars und Künstlern wie Celia Cruz, Héctor Lavoe, Willie Colón und Rubén Blades trat die Salsa ihren Weg um die Welt an.

    Salsamusik steht im 4/4-Takt, wird beim Tanzen aber meist über acht Schläge gezählt. Auf diesen acht Zählzeiten werden gewöhnlich sechs Schritte getanzt; auf zwei Zählzeiten bleibt Zeit für eine Pause, eine Gewichtsverlagerung oder eine musikalische Verzierung. Der Grundschritt führt vor und zurück oder, je nach Stil, zur Seite. Wichtig ist nicht die Größe der Schritte, sondern ein klarer Gewichtswechsel. Die typische Hüftbewegung entsteht dabei weitgehend von selbst und sollte nicht künstlich aufgesetzt werden.

    Eine besondere Rolle spielt die Clave. Dieses meist von zwei Holzstäben gespielte Rhythmusmuster kann über zwei Takte in einer 2-3- oder 3-2-Folge liegen und bildet gewissermaßen das Gerüst der Musik. Darüber legen Congas ihren Tumbao, das Klavier wiederholt ein Montuno, und Bass, Timbales, Bongos und Bläser ergänzen das rhythmische Geflecht. Am Anfang hört man vielleicht nur eine Menge Schlaginstrumente. Mit etwas Übung entdeckt man darin aber immer mehr Orientierungspunkte für Schritte, Pausen und Figuren.

    Salsa tanzendes Paar im Freien
    Salsa-Tanzpaar. Foto: Vladimir Pustovit, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons.

    Beim Timing scheiden sich gerne die Geister. LA-Style und viele Formen der kubanischen Salsa werden häufig „On 1“ getanzt, der Richtungswechsel beginnt also auf dem ersten Taktschlag. New-York-Style wird meist „On 2“ getanzt und betont damit stärker den zweiten Schlag beziehungsweise die Verbindung zum Mambo. Beides ist richtig. Schwierig wird es nur, wenn die beiden Partner unterschiedliche Vorstellungen davon haben, auf welcher Zählzeit sie eigentlich beginnen wollen.

    So unterschiedlich wie die Musik sind auch die Tanzstile:

    • Cuban Style oder Casino: Das Paar bewegt sich eher kreisförmig umeinander. Die Haltung ist locker, die Körperbewegung deutlich, und Einflüsse aus Son und afro-kubanischer Rumba sind gut zu erkennen.
    • Rueda de Casino: Mehrere Paare tanzen im Kreis. Ein Cantante ruft die Figuren aus, und bei vielen Kommandos werden die Partner gewechselt. Wenn alle dasselbe Kommando verstehen, sieht das großartig aus; wenn nicht, wird es immerhin lustig.
    • LA-Style: Dieser Stil wird meist On 1 und auf einer geraden Linie, dem sogenannten Slot, getanzt. Er wirkt dynamisch und showbetont und enthält oft schnelle Drehungen, Stops und akrobatisch anmutende Figuren.
    • New-York-Style: Ebenfalls ein linearer Stil, aber meist On 2 getanzt. Er ist eng mit dem Mambo verbunden und legt viel Wert auf elegante Drehungen, Musikalität und „Shines“, also frei getanzte Schrittfolgen ohne Handverbindung.
    • Cali-Style: Die kolumbianische Variante ist für ihre sehr schnelle und präzise Fußarbeit bekannt. Der Oberkörper bleibt vergleichsweise ruhig, während die Füße scheinbar doppelt so schnell unterwegs sind wie die Musik.

    Trotz all dieser Unterschiede bleibt das Grundprinzip gleich: Salsa ist ein geführter Paartanz mit viel Raum für Improvisation. Viele Figuren beginnen mit einem einfachen Platzwechsel oder Cross Body Lead. Daraus entstehen Rechts- und Linksdrehungen, Wickelfiguren und Kombinationen, die beinahe endlos erweitert werden können. Zwischendurch kann sich das Paar lösen und mit kleinen Solo-Schritten, den Shines, direkt auf Instrumente oder Akzente reagieren.

    In den 1980er- und 1990er-Jahren wurde Salsa auch außerhalb der lateinamerikanischen Gemeinschaft immer populärer. Salsaschulen, Clubs und später internationale Kongresse entstanden in Europa, Asien und fast überall sonst. Gleichzeitig entwickelte sich mit der Salsa Romántica eine weichere, gefühlvollere Musikrichtung. Heute reicht das Spektrum von den rauen New Yorker Aufnahmen der 1970er-Jahre bis zu modernen Produktionen mit Pop-, Hip-Hop- oder Reggaetón-Einflüssen.

    Warum Salsa in klassischen Tanzschulen oft nur als Sonderkurs angeboten wird, ist eigentlich schade. Der Einstieg ist mit einem einfachen Grundschritt durchaus zu schaffen. Die eigentliche Herausforderung kommt später: den Rhythmus nicht nur zu zählen, sondern zu hören, den Partner klar zu führen und trotzdem locker zu bleiben. Genau darin liegt aber auch der Reiz. Salsa kann sehr einfach beginnen und wird selbst nach vielen Jahren nicht langweilig.

    • Entstehung: Wurzeln im frühen 20. Jahrhundert; als Salsa seit den 1960er- und 1970er-Jahren verbreitet
    • Entstehungsort: Kuba, Puerto Rico und New York
    • Takt: 4/4
    • Geschwindigkeit: meist etwa 40–55 Takte pro Minute
    • Grundschrittlänge: 8 Schläge mit gewöhnlich 6 Schritten
    • Welttanzprogramm: Nein; häufig als Sonderkurs angeboten

     

    Typische Lieder für die Salsa

    Name Interpret
    Quimbara Celia Cruz und Johnny Pacheco
    Mi Gente Héctor Lavoe
    Aguanile Willie Colón und Héctor Lavoe
    Llorarás Oscar D’León
    Vivir Mi Vida Marc Anthony

     

    Quellen:

  • Der Mambo

    Mambo tanzendes Paar in einer Tanzgruppe
    Mambo-Tanzgruppe. Foto: Angélica Martínez / Tecnológico de Monterrey, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons.

    Der Mambo ist ein Tanz, der nach 1930 in Kuba entstand. Parallel hat sich auch die zugehörige Musikrichtung entwickelt.

    Der Mambo ist das Ergebnis der Mischung von Son und Danzón. Obwohl das oben genannte Stück den Titel Mambo trug, war es nur ein Danzón, der um einen Refrain ergänzt worden war. Den ersten echten Mambo schuf Dámaso Pérez Prado. Er benutzte den Montuno und entfernte daraus Elemente des Ritmo-Nuevo. Dadurch konnte sich der neu definierte Mambo freier entfalten und individueller interpretiert werden. Doch dieser Stil blieb nicht lange bestehen. Durch die Übersiedlung vieler Süd- und Mittelamerikaner in die USA, speziell nach New York City, während des Zweiten Weltkrieges kam es sehr schnell zu einer leichten Vermischung kubanischer Rhythmen mit Jazz. Folglich beeinflusste der Jazz nun auch den Mambo und verlieh ihm seine besondere, bis heute erhaltene Note. Als wichtigste Gemeinsamkeit darf die Synkopierung der Musik, genauer die Betonung der Schläge zwei und vier eines Taktes, angesehen werden.

    Mitte der 50er-Jahre erreichte der neue New Yorker Mambo auch Europa, wo er sich sehr schnell einer großen, jedoch kurzlebigen Beliebtheit erfreute. Den Durchbruch hat er dem Titel „Rio Mambo“ von Pérez Prado zu verdanken, welcher die Charts im Sturm eroberte. Dieser Erfolg war jedoch nicht von Dauer. Da Musik und Tanz rhythmisch sehr komplex und dadurch auch kompliziert sind, wurde er schnell von den einfacheren Musikstilen und Tänzen Cha-Cha-Cha und Rumba verdrängt und geriet bald wieder in Vergessenheit. Erst in den 80er-Jahren kam er wieder in Mode, nicht zuletzt durch den 1987 erschienenen Film Dirty Dancing und das dazugehörige Lied „(I’ve Had) The Time Of My Life“ von Jennifer Warnes und Bill Medley. Heute wird allerdings die verwandte und aus ihm abgeleitete Salsa dem Mambo vorgezogen; die geschichtliche Verbindung zwischen Mambo und Salsa wird unter Salsa (Musik) kurz angerissen.

    Getanzt wird der Mambo im 4/4-Takt bei durchschnittlich 45 Takten in der Minute, somit 180 Schlägen pro Minute. Mambo wird synkopiert getanzt, das bedeutet, auf dem ersten Schlag jedes Taktes wird kein Schritt ausgeführt. Stattdessen findet auf diesen Schlägen eine Gewichtsverlagerung mit gleichzeitigem Einknicken eines Knies statt, was zu der typischen Hüftbewegung führt. Diese ist im Gegensatz zur Salsa stark pointiert, d. h. betont und plötzlich.

    Der Grundschritt beginnt auf dem zweiten Taktschlag, wobei der Herr mit links nach vorne, die Dame mit rechts nach hinten geht. Alle Schritte werden relativ klein und möglichst zügig ausgeführt. Daneben gibt es eine Vielzahl an Figuren. Typisch für den Mambo sind Cross Body Lead, Scallop und Natural Top sowie die Abwandlung Open Break to Natural.

    Der Mambo gehört nicht zum Welttanzprogramm, weshalb er nicht zum normalen Kursangebot einer Tanzschule gehört. Tatsächlich wird der echte Mambo kaum noch gelehrt, stattdessen wird die Bekanntheit des Namens oftmals ausgenutzt, um „gewöhnliche“ Salsa-Tanzkurse zu vermarkten. Wer ihn trotzdem in einem Tanzkurs lernen will, sollte sich deshalb vorher informieren, ob es sich tatsächlich um den echten Mambo oder nicht vielmehr um Salsa handelt.

    • Entstehung: ca. 1930
    • Entstehungsort: Kuba, New York
    • Takt: 4/4
    • Geschwindigkeit: 44 bis 62 Takte pro Minute
    • Grundschrittlänge: 4 Schläge entsprechen einem Takt
    • Welttanzprogramm: Nein

     

    Typische Lieder für den Mambo

    Name Interpret
    Mah Na Mah Na Mr. Mo
    Te di un beso sin importancia Celeste Mendoza
    El mantequero Cortijo
    Mambo caribe George Shearing
    Siempre sea  

     

    Quellen:

    • Dieser Artikel basiert auf dem Wikipedia-Artikel Mambo und steht unter der GFDL.
    • Meine Tanzlehrer
    • Weitere kleinere Quellen aus dem Internet
  • Stil und Haltung

    Die Swingtänze haben ihren Ursprung in den 1920er-Jahren, als das große Charleston-Fieber in den USA ausbrach. Die Swingmusik unterlag wie kaum ein anderer Musikstil einem Wandel der Zeit, der bis heute anhält. Denken Sie doch nur einmal an Robbie Williams.

    Das Charakteristische an allen Swingtänzen ist das sogenannte Bouncen zur Musik. Aber auch Breaks und Jumps sind nicht selten. Genaueres finden Sie in den Beschreibungen der einzelnen Tänze.

  • Die Rumba

    Rumba tanzendes Paar

    Die Rumba ist unter den lateinamerikanischen Tänzen der ruhigste und romantischste Tanz. Sie wird ebenfalls im 4/4-Takt mit etwa 30 Takten pro Minute getanzt. Eine entscheidende Rolle kommt bei solch einem Tanz dann natürlich dem Ausdruck zu. In diesem Fall wäre es der Hüftschwung. Nur wie das halt mit dem Hüftschwung so ist: Der Durchschnittsmitteleuropäer bringt das einfach nicht sauber hin. Ein bisschen kann man es aber doch lernen und das ist dann auch schon ausreichend.

    Die Rumba entwickelte sich aus dem Fandangotanz, der aus Spanien nach Kuba kam. In rhythmischer Hinsicht liegt ihr die Clave-Figur zugrunde, die mit den afrikanischen Sklaven nach Kuba kam. Neben den in Kuba verbreiteten Rumbaformen Columbia und Yambú ist der städtische Guaguancó die heute beliebteste Form. Dieser Tanz ist durch erotische Bewegungen gekennzeichnet. Als Modetanz kam die Rumba erstmals 1914 in New York auf. Rhythmisch vereinfacht gelangte sie Anfang der 1930er Jahre auch nach Europa. Die Nationalsozialisten verboten die Rumba als entartete Kunst, aber auch in anderen Ländern ließ das Interesse nach.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Rumba wiederentdeckt, allerdings in zwei vollkommen unterschiedlichen Variationen. Es entstanden zum einen die amerikanisch beeinflusste Square- oder Carrée-Rumba und zum anderen die vom in England lebenden Franzosen Pierre Lavelle propagierte Rumba im kubanischen Stil. Dies führte in den Jahren 1956 bis 1958 und 1961 bis 1963 zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen England und Frankreich, den sogenannten „Rumbakriegen“, bei denen beide Schulen „ihre“ Rumba international etablieren wollten. Man einigte sich schließlich darauf, beide Varianten zuzulassen. So wurden die langsame Rumba unter dem Namen Square-Rumba in das Welttanzprogramm und die schwierigere Kubanische Rumba 1964 ins Turniertanzprogramm aufgenommen. Im internationalen Tanzsport hat sich mittlerweile der kubanische Stil durchgesetzt. Die Square-Rumba wird in Europa kaum noch unterrichtet, meist nur bei Tanzschulanfängern; in den USA ist sie jedoch noch weit verbreitet.

    Rumba wird heute zu langsamerer Musik (bis zu 30 Takte/Minute) getanzt als noch vor einigen Jahrzehnten. Dadurch wird eine weitere Betonung nicht nur der ganzen, sondern auch der halben Taktschläge notwendig. Gute Tänzer versuchen, ihre Bewegung sogar noch über den halben Takt hinaus zu verzögern, um dann auf dem verbleibenden Teiltakt eine umso schnellere Bewegung (hauptsächlich Drehungen) durchführen zu können. Dabei ist wesentlich, dass der Schritt des Rückwärtsgehenden dem des Vorwärtsgehenden etwas vorauseilt. Jedem Schritt muss darüber hinaus eine vorbereitende binnenkörperliche Bewegung, das „Settling“, also ein Absenken des Körpers in die Hüfte, vorausgehen, die ihrerseits auf den Volltakt erfolgt. Das Zusammenspiel zwischen dieser Vorbereitung und dem Schritt und zwischen Vorwärts- und Rückwärtstanzendem wird „Rhythm and Response“ genannt.

    Es gibt aber auch noch eine zweite Art der Hüftbewegung, die „Rotation“, die aus dem Gewichtstransfer herrührt. In der tiefen Hüftstellung bleiben die belasteten Beine gestreckt. Um den Gewichtstransfer trotzdem ausführen zu können, ist eine achtförmige, rotierende Hüftbewegung vonnöten. Beim Spielbein soll das Knie deutlich gebeugt und der Fußballen sichtbar sein. Dadurch unterstützt es die rotierende Hüftbewegung.

    Bei der Rumba verschmilzt das Paar auf dem Parkett durch die Musik zu einer Einheit. Die Dame spielt den „arroganten“, dominanten Part, sie lässt den Herrn einmal in ihre Nähe und lässt ihn dann sofort wieder „abblitzen“. Der Herr holt die Dame mal an sich heran, als wolle er sie auf der Stelle verführen, stößt sie dann aber unter sichtbaren Schmerzen von sich. Die Vorstellung einer „getanzten Liebeserklärung“ verdeutlicht die unterdrückte Leidenschaft, die dieser Tanz ausstrahlen soll, wesentlich besser als die häufig genutzte Bezeichnung als „Liebestanz“. Die Betrachtung des Ganzen umfasst natürlich nicht nur die Füße, auch Hand-/Armhaltung, Körpersprache und Mimik sind wichtig.

    • Entstehung: ca. 1910
    • Entstehungsort: Kuba
    • Takt: 4/4
    • Geschwindigkeit: 27-30 Takte pro Minute
    • Grundschrittlänge: 8 Schläge entsprechen 2 Takten
    • Welttanzprogramm: Ja

    Typische Lieder für die Rumba

    NameInterpret
    Always On My MindElvis Presley
    Nine Million BicyclesKatie Melua
    Nobody KnowsLatin Jam
    VenusFrankie Avalon
    Wo Meine Sonne ScheintCaterina Valente

    Quellen:

    • Dieser Artikel basiert auf dem Artikel: Rumba aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GFDL
    • Meine Tanzlehrer
    • Weitere kleinere Quellen aus dem Internet
  • Der Cha-Cha-Cha

    Cha Cha Cha tanzendes Paar

    Der Cha-Cha-Cha hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der Rumba, was die Anlage der Schritte betrifft. Dabei sind jedoch viel mehr Temperament sowie schnellere Schrittfolgen und Bewegungen angesagt. Auch der Cha-Cha-Cha wird im Vier-Viertel-Takt getanzt. Auf zwei normalen Schritten folgen dabei immer drei schnellere Schritte („Cha-Cha-Cha“). Die Hüftbewegung ist nicht so langatmig wie bei der Rumba, sondern eher zackig und temperamentvoll – anders würde das bei dem Tempo auch nicht gehen. Viel Raffinesse erhält der Cha-Cha-Cha durch verwirrende Schrittkombinationen.

    Der Cha-Cha-Cha in seiner weltweit verbreiteten westlichen Variante gehört zu den lateinamerikanischen Tänzen des Tanzsports und wird als Bestandteil des Welttanzprogramms in Tanzschulen unterrichtet. Die ursprüngliche kubanische Form des Cha-Cha-Cha unterscheidet sich in Technik und Figurenrepertoire stark vom heutigen Turniertanz und ist in der spanischen Schreibweise Cha-cha-chá in der modernen Salsa-Szene anzutreffen.

    Die Geschichte des Cha-Cha-Cha wurde nur mündlich überliefert und wird leicht unterschiedlich wiedergegeben. Der Rhythmus des Cha-Cha-Cha wurde zwischen 1948 und 1951 von Enrique Jorrín erfunden, einem kubanischen Komponisten und Violinisten, der damals das kubanische Orchester Orquesta América leitete. Jorrín variierte in seinen Kompositionen seit 1948 beständig den kubanischen Tanzrhythmus Danzón: Unter anderem reduzierte er die für die kubanische Musik typische Synkopierung und fügte dem ursprünglich rein instrumentalen Musikstil rhythmische Gesangseinlagen hinzu.

    1951 führte Jorrín den Cha-Cha-Cha-Rhythmus unter dem von ihm gewählten Namen neodanzón (span. „neuer Danzón“) auf den kubanischen Tanzflächen ein. 1953 nahm Jorrín die Hits La Engañadora und Silver Star auf. Der neue Rhythmus kam beim Publikum sehr gut an und inspirierte die Tänzer zu einem Tanzschritt, der den Grundschritt des Mambo um einen schnellen Wechselschritt ergänzt. Dieser schnelle Wechselschritt verursachte laut Jorrín ein scharrendes Geräusch, das für ihn wie cha cha chá klang, und das er als rhythmische Gesangseinlage in einige seiner Lieder einbaute. Dieses Geräusch und die daraus resultierende rhythmische Zählweise 2, 3, cha-cha-cha waren letztendlich namensgebend für den Tanz.

    Der Cha-Cha-Cha verbreitete sich sehr schnell über die kubanische Grenze hinweg nach Mexiko und in die Vereinigten Staaten. In den Vereinigten Staaten avancierte der Cha-Cha-Cha über Nacht zum Modetanz des Jahres 1955, gestützt durch die legendären Mambo- und Cha-Cha-Cha-Orchester des Tanzsalons Palladium in New York City. Möglicherweise lag der große Erfolg des Cha-Cha-Cha im Wegfall der Synkopierung begründet, denn diese rhythmische Besonderheit erschwert westlichen Hörern das Tanzen und gilt als Mitursache für den schnellen Niedergang des Mambo.

    1955 hielt der Cha-Cha-Cha Einzug in Deutschland. Der Tanz kam dem Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband gelegen, um die deutsche Jugend von der Swing- und Rock-’n‘-Roll-Bewegung abzulenken und zurück in die Tanzschulen zu locken.

    Der Tanz erfuhr sehr früh technische Anpassungen an die Rumba. 1962 wurde er offiziell zu den Turniertänzen hinzugenommen und wies bereits damals die Grundform der heutigen Turniervariante auf. Einen großen Beitrag zur technischen Entwicklung lieferte Walter Laird, der mit seiner Tanzpartnerin Lorraine Reynolds in den Jahren 1962, 1963 und 1964 Latein-Weltmeister wurde und mehrere Tanzbücher verfasste. 1963 wurde der Cha-Cha-Cha als lateinamerikanischer Tanz in das Welttanzprogramm aufgenommen und gehört seither weltweit zum Grundstock allgemeiner Tanzschulen.

    Cha-Cha-Cha-Musik ist heiter und unbeschwert. Der Tanz ist ein amüsanter und koketter Flirt zwischen den Tanzpartnern, die in frechen, offenen und geschlossenen Figuren miteinander spielen. Er ist vorwitziger als die verträumt-erotische Rumba, aber weniger aufreizend als die überschäumende Samba. Die kubanische Variante ist insgesamt ruhiger und weicher.

    getanzter Cha Cha Cha

    Der Cha-Cha-Cha wird im 4/4-Takt notiert, hat die Hauptbetonung auf dem ersten Taktschlag und wird für gewöhnlich in einem moderaten Tempo von 30 bis 34 Takten pro Minute gespielt und getanzt.

    Cha-Cha-Cha ist in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich für eine kubanische Musikform: Er wurde von Anfang an im 4/4-Takt notiert, während die meisten anderen kubanischen Musikformen ursprünglich im 3/4-Takt notiert und erst im Laufe der Zeit von Exilkubanern an die westliche 4/4-Notation angepasst wurden. Als Nachfolger des haitianischen Danzón hat er darüber hinaus keinen Bezug zur Clave, dem aus Afrika stammenden Rhythmusschema, das fast alle kubanischen Musikformen prägt. Schließlich weist er keine Synkopierung auf und steht damit unter anderem im Gegensatz zum Mambo, bei dem die Hauptbetonung vom ersten auf den zweiten Taktschlag verschoben ist.

    Seit Jorríns Tagen hat sich die Musik, auf die Cha-Cha-Cha getanzt wird, ständig verändert. Spielte das Orquesta América noch in der klassischen, weichen Charanga-Besetzung des Danzóns mit Perkussion, Klavier, Bass, Flöte und Cuerdas, setzten sich bereits im Palladium fetzige Bläserbegleitungen durch. Zur nachhaltigen Beliebtheit des Cha-Cha-Cha trug auch bei, dass er problemlos mit dem 4/4-Taktschema der westlichen Musik vereinbar ist. So wird Cha-Cha-Cha in Tanzschulen heute auf aktuelle Chart-Hits der Popmusik und des Latin Rock gelehrt.


    Cha-Cha-Cha ist ein sogenannter stationärer Tanz. Das heißt, dass sowohl im Grundschritt als auch in den Tanzfiguren die Schrittgröße und die Intensität der die Schritte einleitenden Hüftbewegungen korrelieren, was bei Betrachtung von Anfängern fälschlicherweise den Eindruck erwecken kann, man würde sich kaum bewegen. Der bekannteste Grundschritt des Cha-Cha-Cha besteht aus einem Vorwärts- und einem Rückwärtsteil („Check-Schritt“), die auf den Taktschlägen „2“ und „3“ ausgeführt werden, sowie einem Chassé auf „4 und 1“. Dieser Grundschritt wird von Dame und Herrn spiegelverkehrt getanzt. Das gilt auch für die Grundschrittalternative mit Schließen und Gewichtswechsel anstelle der Check-Schritte, für die Verwandlung des Chassés in einen Vorwärts-/Rückwärts-Lockstep und für den Grundschritt im Guapacha-Timing (ähnelt dem Whisk in der Samba). Charakteristisch für den Cha-Cha-Cha ist dabei immer das Chassé auf „4 und 1“.

    • Entstehung: ca. 1951
    • Entstehungsort: Kuba
    • Takt: 4/4
    • Geschwindigkeit: 30-34 Takte pro Minute
    • Grundschrittlänge: 6 Schläge entsprechen eineinhalb Takten
    • Welttanzprogramm: Ja

    Typische Lieder für den Cha-Cha-Cha

    Name Interpret
    Kiss Me Honey Shirley Bassey
    Pata Pata Miriam Makeba
    Rubberneckin Elvis Presley
    Sexbomb Tom Jones
    Sway Michael Buble
    Tea For Two Della Reese

    Quellen:

    • Dieser Artikel basiert auf dem Artikel: Cha-Cha-Cha aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GFDL
    • Weitere kleinere Quellen aus dem Internet

  • Der Samba

    Samba Tanzendes Paar

    Der Samba ist der Tanz, der mit Sicherheit das „lateinamerikanischste Flair“ ausstrahlt, wenn man das so sagen kann. Dominierend sind in der Regel die Rhythmusinstrumente wie Trommeln, Bongos und Rasseln. Wenn man bei einer Samba-Runde auf die Tanzfläche schaut, dann fällt einem sofort das sogenannte „Bouncen“ bei den Tanzpaaren auf. Dies kommt dadurch zustande, dass man sich bei diesem Tanz bei jedem Schritt mit dem Ballen abdrückt und mit dem Ballen von oben „landet“. Dadurch entsteht eine Auf-und-ab-Bewegung. Nach Meinung vieler Tanzlehrer tanzt man den Samba übrigens richtig, wenn man die Auf- und Abwärtsbewegung, die automatisch durch das Abdrücken und das Aufsetzen der Schritte von oben entstehen würde, durch das Laufenlassen der Hüfte kompensiert. In der Summe verändert man also seine Höhe nicht.

    Der ursprünglich aus der afrobrasilianischen Musik stammende Musik- und Tanzstil gehört in seiner europäischen Variante zu den fünf lateinamerikanischen Tänzen und hat kaum noch etwas mit der ursprünglichen brasilianischen Tanzform gemein. Typisch für die Samba sind deutliche, schnelle Hüftbewegungen und das sogenannte Bouncen, ein komplexes Vor und Zurück des Unterkörpers durch leichtes Strecken und Beugen des Standbeinknies, das aber kein Heben des Oberkörpers beinhalten darf.

    Samba wird für gewöhnlich bei einem Tempo von 50 bis 53 Takten pro Minute getanzt. Es gibt verschiedene Rhythmen in der Samba. Dabei wird zwischen Körper- und Fußrhythmus unterschieden. Der Körperrhythmus wird durch eine Vorwärts-Rückwärts-Bewegung des Beckens wiedergegeben, jeweils auf „slow“. Je nach Art der getanzten Figur entsteht ein unterschiedlicher Rhythmus der Füße. Der Grundrhythmus der mehr stationären Figuren wird mit dem englischsprachigen Zählmaß one-a-two bezeichnet. Dabei besteht ein 2/4-Takt aus drei Schritten: Der erste Schritt nimmt 3/4 eines Schlags ein, der zweite 1/4 und der dritte Schritt einen ganzen Schlag. Dieser Grundrhythmus wird häufig variiert, beispielsweise werden gelaufene Figuren im Rhythmus „Slow-quick-quick“ oder auch „Quick-quick-slow“ gezählt. In einigen Figuren wird hiervon ein „slow“ aufgelöst, so dass sich ein Rhythmus „Slow-quick-quick-quick-quick-quick-quick“ ergibt. Möchte man den brasilianischen Ursprüngen des Tanzes näher kommen, so kann mehr als eine Vor-Rückbewegung der Hüfte auf einen Schlag getanzt werden; möglich sind drei Hüftbewegungen je Takt. Diese Bewegungen werden Batucadas genannt; Batucada bezeichnet zugleich eine Stilrichtung der Samba. Wird ein „Quick“ in einer Figur getanzt, entfällt im Übrigen das Bouncen.

    • Entstehung: 20. Jahrhundert
    • Entstehungsort: Brasilien
    • Takt: 2/4
    • Geschwindigkeit: 46-68 Takte pro Minute
    • Grundschrittlänge: 4 Schläge entsprechen 2 Takten
    • Welttanzprogramm: Ja

    Typische Lieder für den Samba

    Name Interpret
    Ain't It Funny Jenifer Lopez
    Fools Rush In Elvis Presley
    La Bomba King Africa
    Siempre Manana Ruben Gomez
    La Isla Bonita Madonna

    Quellen:

    • Dieser Artikel basiert auf dem Artikel: Samba aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GFDL
    • Meine Tanzlehrer
    • Weitere kleinere Quellen aus dem Internet