Der Samba

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Samba Tanzendes Paar

Der Samba ist der Tanz, der mit Sicherheit das „lateinamerikanischste Flair“ ausstrahlt, wenn man das so sagen kann. Dominierend sind in der Regel die Rhythmusinstrumente wie Trommeln, Bongos und Rasseln. Wenn man bei einer Samba-Runde auf die Tanzfläche schaut, dann fällt einem sofort das sogenannte „Bouncen“ bei den Tanzpaaren auf. Dies kommt dadurch zustande, dass man sich bei diesem Tanz bei jedem Schritt mit dem Ballen abdrückt und mit dem Ballen von oben „landet“. Dadurch entsteht eine Auf-und-ab-Bewegung. Nach Meinung vieler Tanzlehrer tanzt man den Samba übrigens richtig, wenn man die Auf- und Abwärtsbewegung, die automatisch durch das Abdrücken und das Aufsetzen der Schritte von oben entstehen würde, durch das Laufenlassen der Hüfte kompensiert. In der Summe verändert man also seine Höhe nicht.

Der ursprünglich aus der afrobrasilianischen Musik stammende Musik- und Tanzstil gehört in seiner europäischen Variante zu den fünf lateinamerikanischen Tänzen und hat kaum noch etwas mit der ursprünglichen brasilianischen Tanzform gemein. Typisch für die Samba sind deutliche, schnelle Hüftbewegungen und das sogenannte Bouncen, ein komplexes Vor und Zurück des Unterkörpers durch leichtes Strecken und Beugen des Standbeinknies, das aber kein Heben des Oberkörpers beinhalten darf.

Samba wird für gewöhnlich bei einem Tempo von 50 bis 53 Takten pro Minute getanzt. Es gibt verschiedene Rhythmen in der Samba. Dabei wird zwischen Körper- und Fußrhythmus unterschieden. Der Körperrhythmus wird durch eine Vorwärts-Rückwärts-Bewegung des Beckens wiedergegeben, jeweils auf „slow“. Je nach Art der getanzten Figur entsteht ein unterschiedlicher Rhythmus der Füße. Der Grundrhythmus der mehr stationären Figuren wird mit dem englischsprachigen Zählmaß one-a-two bezeichnet. Dabei besteht ein 2/4-Takt aus drei Schritten: Der erste Schritt nimmt 3/4 eines Schlags ein, der zweite 1/4 und der dritte Schritt einen ganzen Schlag. Dieser Grundrhythmus wird häufig variiert, beispielsweise werden gelaufene Figuren im Rhythmus „Slow-quick-quick“ oder auch „Quick-quick-slow“ gezählt. In einigen Figuren wird hiervon ein „slow“ aufgelöst, so dass sich ein Rhythmus „Slow-quick-quick-quick-quick-quick-quick“ ergibt. Möchte man den brasilianischen Ursprüngen des Tanzes näher kommen, so kann mehr als eine Vor-Rückbewegung der Hüfte auf einen Schlag getanzt werden; möglich sind drei Hüftbewegungen je Takt. Diese Bewegungen werden Batucadas genannt; Batucada bezeichnet zugleich eine Stilrichtung der Samba. Wird ein „Quick“ in einer Figur getanzt, entfällt im Übrigen das Bouncen.

  • Entstehung: 20. Jahrhundert
  • Entstehungsort: Brasilien
  • Takt: 2/4
  • Geschwindigkeit: 46-68 Takte pro Minute
  • Grundschrittlänge: 4 Schläge entsprechen 2 Takten
  • Welttanzprogramm: Ja

Typische Lieder für den Samba

Name Interpret
Ain't It Funny Jenifer Lopez
Fools Rush In Elvis Presley
La Bomba King Africa
Siempre Manana Ruben Gomez
La Isla Bonita Madonna

Quellen:

  • Dieser Artikel basiert auf dem Artikel: Samba aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GFDL
  • Meine Tanzlehrer
  • Weitere kleinere Quellen aus dem Internet