Kategorie: Tanzlexikon

  • Wilde Geschichten?

    Man hört ja immer die wildesten Geschichten rund um das Tanzen.

    Was Benehmen und so weiter betrifft, kann ich euch versichern: Es ist alles ganz normal. Was anderswo Sitte ist, das ist auch dort Sitte. Aber nun zu den Tipps für Neulinge. Diese Dinge sind zwar meist Banalitäten, aber vielleicht doch ganz nützlich für denjenigen, der noch nie eine Tanzschule von innen gesehen hat.

  • Slowfox

    Paar tanzt Slowfox

    Der Name „Slowfox“ ist vor allem im deutschen Sprachraum gebräuchlich, international wird die Bezeichnung „Slow Foxtrot“ (engl. „langsamer Foxtrott“) bevorzugt. Ist aus dem Kontext klar, dass es sich um Slowfox und nicht um Foxtrott handelt – z. B. in Turnierkreisen –, wird er häufig auch nur „Foxtrott“ genannt.

    Der Slowfox ist ein typisch englischer Standardtanz. Er wird charakterisiert durch fließende, raumgreifende, weiche Bewegungen und verkörpert von allen Standardtänzen am besten das englische Understatement. Es wird gesagt, dass man beim Slowfox eine volle Tasse auf den Kopf der Dame stellen können muss, ohne dass ein Tropfen verschüttet wird. Charakteristisch ist die sehr ruhige und angespannte Haltung.

    getanzter Slowfox

    Die 4/4-taktige Musik ist aufgrund der Entwicklung dem Jazz nahe. Heute wird sie mit etwa 27 bis 29 Takten pro Minute gespielt. Die Schritte werden in „slow-quick-quick“-Folge gesetzt. Der langsame Schritt erstreckt sich über die ersten beiden Schläge (halber Takt), die schnellen dauern je einen Schlag (viertel Takt). Wegen der technischen Herausforderung, trotz der unterschiedlich schnellen Schritte eine extrem gleichmäßige Bewegung zu tanzen, gilt der Slowfox zu Recht als der König unter den Standardtänzen.

    • Entstehung: 20. Jahrhundert
    • Entstehungsort: England
    • Takt: 4/4
    • Geschwindigkeit: 27-29 Takte pro Minute
    • Welttanzprogramm: Nein

    Typische Lieder für den Slowfox

    Name Interpret
    Fever Elvis Presley
    I’m beginning to see the light Bobby Darin
    True Love Dean Martin
    Nobody but Me Lou Rawls
    Love And Marriage Frank Sinatra

    Quellen:

    • Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Slowfox aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GFDL
    • Meine Tanzlehrer
    • Weitere kleinere Quellen aus dem Internet
  • Quickstep

    Paar tanzt Quickstep

    Der Quickstep wurde anfangs als „Quicktime Foxtrott und Charleston“ bezeichnet und übernahm das Chassé. Man kann ihn als den fröhlichsten und spritzigsten unter den Gesellschaftstänzen sehen. Nach dem 2. Weltkrieg machte er einen deutlichen Stilwandel durch, indem er durch kleine rhythmische Hüpfschritte erweitert wurde.

    Der Quickstep ist ein Standardtanz und hat sich aus Foxtrott und Onestep entwickelt. Aus der ursprünglichen Benennung „Quick Foxtrot and Onestep“ wurde der Mittelteil gestrichen und die Bezeichnung „Quickstep“ etablierte sich. Dieser wird statt mit zwei langen und zwei kurzen Schritten (wie im Foxtrott) mit einem langen Schritt und einem Chassé getanzt und ist daher in seiner Bewegung fließender als der Foxtrott. Er soll überquellende Lebensfreude ausdrücken und ist nach der Turnier- und Sportordnung (TSO) der letzte der fünf Standardtänze in Turnieren. Er wird von Tänzern auch als „Champagner unter den Tänzen“ bezeichnet, um das Spritzige und Freudige des Tanzes zu charakterisieren.

    getanzter Quickstep

    Die Technik des Quicksteps ist der des Langsamen Walzers recht ähnlich, vor allem beim Heben und Senken. Allerdings fallen die Phasen des Hebens und Senkens durch die Geschwindigkeit der Musik schneller aus als im Langsamen Walzer. Wird ein Schritt zum Heben verwendet, so wird der Fuß von der Ferse bis zum Ballen abgerollt, dabei werden die Knie jedoch nicht gestreckt. Beim Senken verfährt man entgegengesetzt, vom angesetzten Ballen wird das Gewicht auf den ganzen Fuß übertragen. Die hoch getanzten Schritte werden mit gestrecktem Fuß, aber trotzdem leicht gebeugtem Knie ausgeführt.

    • Entstehung: 20. Jahrhundert
    • Entstehungsort: USA
    • Takt: 4/4
    • Geschwindigkeit: 50-52 Takte pro Minute
    • Grundschrittlänge: 8 Schläge entsprechen 2 Takten
    • Welttanzprogramm: Ja

    Typische Lieder für den Quickstep

    Name Interpret
    As Long As I'm Singing Bobby Darin
    When You Smile Salter McDonald
    Twenty Tiny Fingers Alma Cogan
    Nah Neh Nah Schouts Klein
    No Strings Werner Tauber

    Quellen:

    • Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Quickstep aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GFDL
    • Meine Tanzlehrer
    • Weitere kleinere Quellen aus dem Internet
  • Wiener Walzer

    Paar tanzt Wiener Walzer

    Der Wiener Walzer wird im Dreivierteltakt getanzt wie der Langsame Walzer. Er ist jedoch um ein Vielfaches schneller, ca. 3 Schritte pro Sekunde. Da kommt man schnell ins Schwitzen. Ein Drehwurm ist auch vorprogrammiert, es sei denn, man gönnt sich eine kleine „Schunkelpause“ oder dreht in die linke Richtung – was allerdings nur Fortgeschrittene können.

    Beim Wiener Walzer wird die Fläche gestürmt, da braucht man sich in der Regel keine Hoffnung zu machen, Platz für raumgreifende Schritte zu haben. Der Wiener Walzer kennt eigentlich keine richtigen „Figuren“, sondern nur Rechts- oder Linksdrehungen. Zwischendrin macht man, wie bereits erwähnt, eine „Dreh-Pause“, entweder weil der Weg versperrt ist, einem schwindlig wird oder einer der beiden Partner aus der Puste ist. Wer den Wiener Walzer technisch sauber und damit ästhetisch schön tanzen möchte, achtet auf eine gleichmäßige Drehung ohne Pausen, eine leichte Auf- und Abbewegung (beim größeren Vorwärtsschritt leicht in die Knie gehen) und eine leichte Körperneigung bei der Drehung. Damit sieht der Edel-Walzer dann perfekt aus.

    Der Walzer war zunächst wegen Unzüchtigkeit, z. B. weil die Fußknöchel der Damen sichtbar waren, aber vor allem wegen der ständigen Berührung der Paare verpönt. Er wurde zunächst sehr schnell getanzt und bekam erst im Lauf des 19. Jahrhunderts die heutige „schwebende“ Form. Offizielle Akzeptanz und sogar Beliebtheit gewann er durch den Wiener Kongress 1814/15. Die berühmten Musikstücke von Josef Lanner, Johann Strauß, dessen Sohn Johann Strauß und später Pjotr Iljitsch Tschaikowski machten ihn zu einer respektierten musikalischen Gattung (siehe Walzer (Musik)). In der Wiener Operette gegen Ende des Jahrhunderts stand der Walzer stets im Zentrum.

    In den 1920er-Jahren begann in Deutschland aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen und internationaler Einflüsse das Walzersterben. Modernere, dynamischere Tanzformen aus Übersee setzten sich durch. In England war der Wiener Walzer nie heimisch geworden, dort tanzte man Boston Waltz oder später den Langsamen Walzer.

    Als Volkstanz wurde der Walzer zu Beginn der dreißiger Jahre vor allem in Deutschland und Österreich zunächst im Zuge einer volkstümlichen Mode und später als Bestandteil eines politischen Programms zur Ausgrenzung des „Undeutschen“ gefördert. Der ehemalige k. u. k.-Offizier Karl von Mirkowitsch machte den Wiener Walzer wieder gesellschafts- und turnierfähig, seit 1932 tanzt man den Wiener Walzer auf Turnieren. Der Nürnberger Tanzlehrer Paul Krebs verband 1951 die altösterreichische Walzertradition mit dem englischen Stil. Bei dem Tanzfestival in Blackpool im gleichen Jahr feierte er große Erfolge. Seitdem ist der Wiener Walzer als gleichberechtigter Standardtanz anerkannt, in das Welttanzprogramm wurde er 1963 aufgenommen.

    In Österreich wird mit dem Walzer „An der schönen blauen Donau“ traditionell das neue Jahr (in der Silvesternacht im österreichischen Fernsehen und einem Dutzend anderer Radio- und TV-Sender rund um den Erdball) begrüßt und er ist auf vielen Hochzeiten der Tanz des Brautpaares. Natürlich darf er bei dem Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker genauso wenig fehlen wie bei dem legendären Wiener Opernball, dem „Ball aller Bälle“.

    Typische Lieder für den Wiener Walzer

    Name Interpret
    A day in the Country Dean Martin
    After The Ball Is Over Nat King Cole
    An der schönen blauen Donau Strauß
    Que Sera Sera Doris Day
    Wonderful World Elvis Presley
    Fly, Away Lovers Alma Cogan
    • Entstehung: 1770
    • Entstehungsort: Österreich
    • Takt: 3/4
    • Geschwindigkeit: ca. 60 Takte pro Minute
    • Grundschrittlänge: 3 Schläge entsprechen einem Takt
    • Welttanzprogramm: Ja

    Quellen:

    • Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Wiener Walzer aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GFDL
    • Meine Tanzlehrer
    • Weitere kleinere Quellen aus dem Internet
  • Foxtrott

    Paar tanzt Foxtrott

    Der Foxtrott ist so etwas wie der „Universaltanz“ unter den Standardtänzen. Das Markante an ihm ist, dass er fast durchgehend in gleichmäßigen, relativ langsamen Schritten getanzt wird, wobei ständig geschoben oder gezogen wird. Der Foxtrott wird im Vier-Viertel-Takt getanzt und selbst blutigen Anfängern dürfte es nicht schwerfallen, gleich den Rhythmus zu finden: Laaang, laaang, schnell-schnell, laaang, laaang, schnell-schnell usw., den ganzen Tanz lang.

    Im Prinzip kann man ihn auf viele Musikstücke tanzen, auch welche aus der aktuellen Hitparade. Das Musikstück sollte jedoch einigermaßen monoton sein. Ist das Stück zu schnell, dann steigt man auf den Quickstep um.

    Der Foxtrott nahm Elemente des Ragtime, Onestep, Twostep sowie des von Vernon und Irene Castle choreografierten Castle Walk auf. Der Name Foxtrott geht möglicherweise auf den Schauspieler Harry Fox zurück, der für sein damals populäres Varieté „Harry Fox & the Ziegfeld Follies“ Schritte aus Onestep und Castle Walk übernahm. Fox verbreitete so diesen Tanz in der Öffentlichkeit. Der Foxtrott wurde zum Synonym für eine Reihe von Geh- und Schreittänzen, von denen die meisten nicht mehr existieren.

    Nach Europa kam der Foxtrott erst nach dem Ersten Weltkrieg. 1920 wurde das vorhandene Schrittmaterial auf einer Konferenz in England zum ersten Mal geordnet. Seit 1924 unterscheidet man zwischen der langsamen Variante, dem Slowfox, und dem schnelleren Quickstep. Ins Welttanzprogramm wurde der Foxtrott 1963 mit aufgenommen, als Turniertanz wurde er jedoch nie verwendet.

    • Entstehung: 1910-1920
    • Entstehungsort: Nordamerika
    • Takt: 4/4
    • Geschwindigkeit: 40-52 Takte pro Minute
    • Grundschrittlänge: 6 Schläge entsprechen 1 1/2 Takten
    • Welttanzprogramm: Ja

    Typische Lieder für den Foxtrott

    Name Interpret
    Ich hab dein Knie gesehn Henry Valentino
    Im Wagen vor mir Henry Valentino und Uschi
    Schön ist es auf der Welt zu sein Roy Black & Anita
    So viel Schwung Lonny Kellner, Peter René Kärn
    Wann wird’s mal wieder richtig Sommer? Rudi Carrell

    Quellen:

    • Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Foxtrott aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GFDL
    • Meine Tanzlehrer
    • Weitere kleinere Quellen aus dem Internet
  • Der Tango

    Paar tanzt Tango

    Der Tango ist wohl der ausdrucksstärkste unter den Standardtänzen. Es gibt ihn als Tanz im 4/4- und 2/4-Takt. Es ist relativ schwer, den Tango zu beschreiben. Sicher ist er, ganz anders als die anderen runden Tänze, irgendwie abgehakt. Als Merker für den Schritt habe ich eins, zwei, Wie-ge-schritt, rück-seit-schluss. Was man auch noch sagen kann: Wenn man einen Tango hört, ist man absolut sicher: Das ist einer. Der bekannteste Tango, der mir so auf Anhieb einfällt, ist von Rainhard Fendrich: der Tango Korrupti.

    Im deutschen Sprachgebrauch wird Tango mit dem europäisierten Tango gleichgesetzt. Dagegen wird der ursprüngliche Tango, der aus Argentinien und Uruguay kommt, als Tango Argentino bezeichnet. Auch in den klassischen Tanzschulen wird fast immer die europäisierte Form unterrichtet. Die beiden Tangoformen unterscheiden sich erheblich in ihrem Charakter, Ausdruck und ihren Bewegungsformen. Um Verwechslungen zu vermeiden, verwendet dieser Artikel daher bevorzugt die Bezeichnung Internationaler Tango.

    Der Internationale Tango entstand um 1910 in Europa. Reisende der oberen gesellschaftlichen Klassen brachten von ihren Reisen nach Buenos Aires in Argentinien den Tango Argentino nach Paris in Frankreich. Die dortige konservative Oberschicht empfand den Tanz jedoch als „wild“ und „anstößig“ und wollte eine weitere Verbreitung vermeiden. Britische Choreografen nahmen sich schließlich des Tango Argentino an und passten ihn stilistisch den gesellschaftlich akzeptierten Standardtänzen an. Das Ergebnis war der Internationale Tango, der in seiner Form bis heute keine wesentlichen Veränderungen mehr erfahren hat. Zwischen 1910 und 1916 trugen Vernon und Irene Castle maßgeblich zur Entwicklung und Verbreitung des Internationalen Tango bei, unter anderem indem sie eine Tanzschule in New York City in den USA betrieben. Von 1958 bis 1960 wurde der Tango in Deutschland zu den Lateinamerikanischen Tänzen gerechnet, 1963 wurde er jedoch als Standardtanz in das Welttanzprogramm aufgenommen und gehört seither zum Standard-Repertoire der europäischen Tanzschulen.

    getanzter Tango

    In den 1990er Jahren wurde der Tango Argentino zusammen mit seinen verwandten Formen, der Milonga und dem Vals, sowie den lateinamerikanischen Tänzen Salsa, Merengue, Bachata und kubanischem Cha-Cha-Cha zum Modetanz und fand Anhänger in aller Welt. Auch in Europa und speziell in Deutschland hat sich seitdem eine große Tango-Argentino-Szene etabliert. Der Trend ging mit einer Back-to-the-Roots-Mentalität einher; die Tänzer strebten und streben noch heute danach, die Tänze in ihrer ursprünglichen Form zu tanzen. Das führte dazu, dass der Internationale Tango heute oft negativ als „verfälscht“ und „künstlich“ empfunden wird. Einige Tanzschulen reagierten auf diese Entwicklung, indem sie Tango Argentino in ihr Standard-Repertoire aufnahmen und im Gegenzug den Internationalen Tango weniger häufig unterrichteten. Des Weiteren wandelten viele Tango-Tänzer ihren Tanzstil ab, indem sie Tanzfiguren und Charakter des Tango Argentino übernahmen. Da der Internationale Tango als Turniertanz jedoch in ausführlichem Regelwerk festgeschrieben ist, blieben diese Änderungen geringfügig und wirkten sich nicht nachhaltig auf sein Erscheinungsbild aus.

    Einige Choreografen behaupten, die Aussage, der Internationale Tango sei aus dem Tango Argentino entstanden, sei falsch. Begründet wird diese Behauptung wie folgt: Um 1910, als in Europa der Internationale Tango entstand, war der Begriff „Tango“ in Lateinamerika noch wenig gebräuchlich. Die dort verbreitete Tanzform, aus der später der Tango Argentino wurde, hieß Canyengue und war nach Aussagen dieser Choreografen in Technik und Charakter dem heutigen Internationalen Tango viel ähnlicher als dem heutigen Tango Argentino. Da die heutige Form des Tango Argentino zudem erst deutlich nach 1910 aus dem Canyengue hervorging, müsse man sagen, der Internationale Tango sei vor dem Tango Argentino entstanden. Kritiker dieser Haltung bemängeln, es handele sich hierbei um Wortklauberei.

    Der Internationale Tango wird als „feurig“ und „leidenschaftlich“ charakterisiert; häufig geht dies mit Attributen wie „aggressiv“ und „gewaltsam“ einher, was als leidenschaftliche sexuelle Gewalt – ähnlich der Verbindung von Lust und Schmerz beim Geschlechtsakt – ausgelegt wird. Der Tango Argentino wird im Gegenzug ausschließlich mit Zärtlichkeit in Verbindung gebracht. Ursache für die subjektive Empfindung der Gewalttätigkeit des Internationalen Tango sind die abrupten Wechsel von Tempo und Bewegungsform: Lange, schleichende Gehschritte wechseln sich mit kleinen, zackigen Schritten ab, fließende mit abgehackten Bewegungen, das ruhige Dahingleiten der Oberkörper bildet einen Gegenpol zu den ruckartigen Drehungen der Köpfe. Ein besonderes Merkmal des Tangos ist seine gleichmäßige Schrittstruktur. Die Oberkörper bleiben während des Tanzes ruhig, alle Effekte werden nur aus der Körperhaltung des Paares zueinander erzeugt.

    • Entstehung: 1910
    • Entstehungsort: Europa
    • Takt: 2/4
    • Geschwindigkeit: 33-36 Takte pro Minute
    • Grundschrittlänge: 6 Schläge (8 Schritte) entsprechen 3 Takten
    • Welttanzprogramm: Ja

    Typische Lieder für den Tango

    Name Interpret
    Der Pariser Tango Mireille Mathieu
    For The Millionth And The Last Elvis Presley
    Jealousy Billy Fury
    Please Mr. Brown Alma Cogan
    Tango Delle Rose Stanley Black Orchestra

    Quellen:

    • Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Tango aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GFDL
    • Meine Tanzlehrer
    • Weitere kleinere Quellen aus dem Internet
  • Langsamer Walzer

    Paar tanzt langsamen Walzer

    Der Langsame Walzer (englisch Waltz) ist ein vergleichsweise langsamer Tanz. Er ist so um 1920 in England entstanden und wird auf Turnieren so um die 30 Takte schnell (langsam) getanzt. Die Musik für den langsamen Walzer werdet ihr wohl kaum in den Hitparaden finden. Ein paar bekannte Stücke gibt es aber schon. Elvis hat ein paar tolle Stücke gemacht, aus der neueren Generation fällt mir auf Anhieb nur „I Wonder Why“ ein.

    Um 1870 entwickelte sich in den USA eine sanftere Form des Wiener Walzers, die unter dem Namen Boston bekannt wurde. Diese Version behielt die für den Wiener Walzer charakteristischen drehenden Figuren bei, wurde aber in einem langsameren Tempo getanzt. Um 1920 entwickelte sich daraus in England der Langsame Walzer, der wegen seiner Herkunft auch „English Waltz“ genannt wird. Andere Quellen geben allerdings auch den österreichischen Ländler als „Urvater“ des Langsamen Walzers an. Wie auch immer, die Tänzer nutzen das langsamere Tempo, um den Walzer um weitere Figuren zu bereichern, die damit das Tanzen interessanter machen.

    getanzter langsamer Walzer

    Der Langsame Walzer ist seit 1963 Bestandteil des Welttanzprogramms. Er gilt als der harmonischste Standardtanz und wird häufig zur Eröffnung einer Tanzveranstaltung getanzt.

    Wichtig beim Langsamen Walzer ist der Schwung. Er wird auf dem zweiten Teil des ersten Taktschlags aufgebaut und dann auf „zwei, drei“ sanft abgebremst. Weiterhin gibt es das sogenannte „Heben und Senken“ oder auch „Rise and Fall“, das Absenken des Körpers durch Beugen der Knie vor dem ersten Schlag (Senken) sowie das Strecken der Knie und das Stehen auf dem Fußballen zum zweiten und dritten Schlag (Heben). Es gibt auch den sogenannten „Sway“, der die Neigung des gesamten Körpers relativ zum Parkett angibt, wobei die Bewegung vom Becken ausgehend, vergleichbar mit einem festen Block, gesteuert wird. Es wird in differenzierten Drehabschnitten getanzt, um den Schritt interessanter zu gestalten.

    • Entstehung: 1870
    • Entstehungsort: Nordamerika
    • Takt: 3/4
    • Geschwindigkeit: ca. 30 Takte pro Minute
    • Grundschrittlänge: 3 Schläge entsprechen einem Takt
    • Welttanzprogramm: Ja

    Typische Lieder für den langsamen Walzer

    Name Interpret
    Are You Lonesome Tonight Al Martino
    He'll Have To Go Hugo Strasser
    I Wonder Why Curtis Stigers
    Tennessee Waltz Anne Murray
    The Fair Is Moving On Elvis Presley

    Quellen:

    • Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Langsamer Walzer aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GFDL
    • Meine Tanzlehrer
    • Weitere kleinere Quellen aus dem Internet
  • Was tanzt man denn auf dieses Lied?

    Das kommt darauf an. Achtet einfach auf die erfahrenen Tänzer. Die können aus Arrangement und Rhythmus des Liedes schon heraushören, was am besten passt.

    Das bedeutet aber nicht, dass man auf einen Cha-Cha-Cha nicht auch Discofox tanzen könnte. Es wird euch auf keinen Fall jemand die Rübe abreißen, wenn ihr etwas anderes tanzt als die meisten auf der Tanzfläche. Es gibt nämlich wirklich Stücke, bei denen die Zuordnung nicht so einfach oder eindeutig ist. An dieser Stelle sagt der DJ aber meist etwas dazu. Dann hat sich die Sache auch wieder erledigt.

    Weitere Anregungen könnt ihr natürlich auch in unserer Tanzdatenbank finden. Dort haben wir für fast alle Tänze bekannte Songs zusammengestellt. Damit wird es ein Leichtes sein, ein passendes Stück zu finden.

  • Der Typ da auf der Tanzfläche ist wie die Axt im Walde!

    Wie soll ich mich auf der Tanzfläche verhalten? Dafür gibt es in der Tat ein paar Regeln.

    Diese Regeln dienen aber nur dazu, Unfällen und Kollisionen vorzubeugen. Bei einem bewegten Tanz wird immer gegen den Uhrzeigersinn getanzt. Lateintänze werden meist auf der Stelle getanzt. Da sucht man sich halt eine freie Stelle und tanzt dort. Wenn mehr los ist, dann muss man bei den Figuren aufpassen und einfach die Schritte etwas kleiner machen. Da der Mann führt, ist es auch seine Aufgabe, Kollisionen zu vermeiden. Er sollte Blickkontakt aufnehmen und schauen, wo es hingehen soll. Wenn es doch einmal gekracht hat, sollte man sich dafür entschuldigen. Eine kleine Geste ist da schon ausreichend.

  • Wie, was? Mit dir soll ich tanzen?

    Ein leidiges Thema ist es, eine Frau zum Tanz zu bitten. Wie soll das ablaufen, und was ist, wenn ich einen Korb bekomme? Nun, keine Panik. Das wird kaum geschehen. Es ist ein kleines ungeschriebenes Gesetz, dass man einer Aufforderung immer nachkommen sollte.

    Denke einfach mal daran: Wenn du jemandem einen Korb gibst, was passiert dann bei deiner nächsten Aufforderung? Auch die Damen können sich dann nicht so einfach herausreden: „Wir fordern doch nicht auf.“ Das ist nicht so. Auch Damen bitten wie Herren zum Tanz. Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regel. Wie sollst du mit jemandem tanzen, wenn du diesen Tanz noch gar nicht gelernt hast? Das klappt dann halt nicht. Das Gleiche gilt, wenn du dich gerade völlig erschöpft hingesetzt hast. Dann kann man selbstredend auf später vertrösten. Nur sollte man dann auch hingehen und das Versprechen einlösen.