Was soll man über das Tanzen schon groß schreiben. Es ist einfach super im Rhythmus zur Musik über die Tanzfläche zu schweben. Wenn das aber nur mal ein bisschen einfacher wäre. Bis man überhaupt mal ein paar vernünftige Schritte zusammenbringt vergeht schon mal ein halbes Jahr. Als ich es dann so einigermaßen nach zwei Jahren Tanzschule hinbekommen habe, hat nach dem ersten Kind meine Frau irgendwie die Lust verloren. Also sind erst einmal wieder 5 Jahre des „nicht tanzen“ ins Land gezogen. Aber zum Glück teilt meine neue Partnerin diese Leidenschaft. So sind wir ende 2002 auf den TSV Taufkirchen und dessen Tanzabteilung gestoßen. Das war sozusagen der Treffer, da wir Kinder bedingt, nur freitags ausgehen können. Das passt ja prima einen Freitag Boogie den anderen Standard und Latein. So komme ich langsam wieder auf den Stand von damals. Was dann in ein paar Jahren sein wird, werden wir schon noch sehen.
Auf alle Fälle habe ich für euch mal eine Liste zusammengestellt, in welchen Stufen man welche Figuren lernt. Das kann natürlich von Tanzschule zu Tanzschule unterschiedlich sein. Aber im Großen und Ganzen kommt das schon hin. Wenn ihr nun Blut geleckt habt, dann meldet euch doch einfach bei der nächsten Tanzschule an. Richtig lernen, so glaube ich, kann man das eh nur dort oder in einem Verein. Viele der ortsansässigen Turn und Sportvereine habe Tanzabteilungen die fast immer Verstärkung suchen. Jetzt habe ich noch einige Informationen rund um das Tanzen herum für euch.
Es sind wieder ein paar Jahre ins Land gezogen und es wird allmählich Zeit diesen Text fort zu führen. Wir sind immer noch in erster Linie in zwei Vereinen beim Tanzen. Einmal beim Boogie Treff in Taufkirchen, eine Abteilung des TSV Taufkirchen/Vils und beim TSC Schwarz Gold Casino eV. Die Standard/Latein Tanz Abteilung des TSV hat sich fast aufgelöst, daher haben wir uns zu diesem Thema einen neuen Verein gesucht. Das Tanzen ist inzwischen wieder mein Haupt Hobby geworden, und hat andere Aktivitäten ein wenig verdrängt.
und nun noch ein herliches Tanzvergügen
Euer Jonny
So gegen Ende der Zwanziger spaltete sich der Swing. In den Großen Tanzsälen wurde jetzt Musik von Glen Miller und Benny Goodman gespielt. Wodurch der Swing erst so richt in den weißen Schichten der Bevölkerung Einzug hielt. Aber in so machen kleineren Bars wurde aus dem Swing der Boogie Woogie. Diese Art der Musik wird durch eine fließende schnelle Hand am Piano dominiert. Der Lindy Hop war eine weitere Abspaltung wobei im unterschied zum Boogie die Frauen bei Figuren losgelassen wurden.
„normalen“ Tänze festgelegt. Der 1922 gegründete Tanzlehrerverband (ADTV) bemühte sich für Tango, Foxtrott, Walzer und Konsorten die festen Schritte und Figuren ein zu führen. In Deutschland war es noch schlimmer. Die Swing Musik wurde durch die Nazis in den 30ern ganz verboten. Nur manchmal Tanzte man Foxtrott dazu. Das half aber alles nichts. Die Glanzzeit des Swing war dann wohl so gegen 1936 als zur Olympiade Swing Musik gespielt werden durfte.
Jetzt machen wir in der Geschichte wieder einen kleinen Sprung zu 1951, der Rock’n’Roll war in den Startlöchern. Zu diesem Zeitpunkt waren die Lieder noch sehr stark Rhythm and Blues angehaucht. Das änderte sich schlagartig mit der als Ursprung des Rock’n’Roll geltenden Songs von Bill Haley: Rock around the Clock. Das war 12.04.54 und genau dieses Datum wurde vom ZDF als Aufhänger verwendet. Nur war, in meinen Augen, vom Rock wie wir ihn heute kennen noch nichts zu sehen. Nun war die Zeit des Rock’n’Roll gekommen. Elvis, Chuck Berry, Jerry Lee Lewis u.v.a. machten die schnelle und offene Tanzweise Weltberühmt. Dieser seit den funfzigern eingeführte Tanz ist auch heute immer noch zu finden. Allerdings mehr als Sport- oder Show-tanz in den Turn- und Sport-vereinen.
Zeiten: Woodstock im August 1969. Zu dieser art Musik konnte man sich frei bewegen, der Tanz als gemeinsamer Ausdruck von Mann und Frau war zu dieser Zeit nicht mehr gefragt. Jeder Tanzte für sich alleine. So ist der Rock’n’Roll wohl der Vater des Rock aber doch wohl nicht das gleiche.
Letzte Woche bin ich gefragt worden: „Was ist denn das Maxe?“ Nun gar nicht so einfach. Ich bin eigentlich nicht der Richtige, um genau zu beschreiben, was das Maxe ist, da ich zum Boogie-Woogie-Tanzen erst 2005 gekommen bin. Im Maxe gibt es Leute, die haben schon im Pop Club Boogie getanzt. Zu dieser Zeit hatte ich noch Windeln. Aber gut, ich trage mal zusammen, was ich darüber in Erfahrung bringen konnte.
Die Musik kommt, wie schon erwähnt, meist vom Plattenteller. Ab und an haben sie eine Liveband da. Leider ist dann der Eintritt etwas teurer. Die Musik ist meist in Runden aufgeteilt. Zu Anfang langsame, meist bluesähnliche Songs um die 27 Takte. Dann wird es Song um Song schneller. Am Ende der Runde steht manchmal eine Jam-Session der besten Tänzer, dann schon so bei 60+ Takten. Dann kommt eine Boogie-Cha-Cha-Cha-Einlage, danach beginnt es wieder mit Blues.
Ihr könnt hier Informationen rund um das Thema Tanzen finden. Beschreibungen der mir bekannten Tänze, ein Forum und einen Terminkalender für Tanzveranstaltungen im Großraum München. Angefangen habe ich mit dieser Site, weil es für den ländlichen Bereich in Erding (Dorfen, Taufkirchen) kaum Webseiten gibt, die sich mit Swing und Boogie Woogie beschäftigen.