Kategorie: Südamerikanische

  • Limbo Tanz

    Wer kennt die „verrenkungen“ beim Tanzen unter der Stange durch nicht?

    Ein Gestell, dem Hochsprung ähnlich wird zunächst mit einer Schnur oder Latte auf etwa 1,50 m eingestellt.
    Sämtliche Paare müssen unter dieser „Latte“ hindurchtanzen. Sind alle
    durchgetanzt, wird die Latte etwas niedriger gestellt. Die in einem
    großen Kreis tanzenden Paare müssen sich nun wohl bücken, dürfen aber
    die Tanzhaltung nicht aufgeben. Lustige Szenen ergeben sich dabei.

  • Der Salsa

    Die Masse tanzt halt doch lieber Cha-Cha-Cha und Rumba. Warum weiß ich auch nicht. Vermutlich weil er auch nur in Sonderkursen gelehrt wird und nicht zum Standard-Programm des ADTV gehört. Es gibt aber in allen Städten vermehrt auch reine Salsa-Partys auf denen man dann fast nur diesen Tanz tanzt. Der Mambo / Salsa ist – und das ist das Fazit – auf jeden Fall noch eine Spur temparamentvoller als der eh schon temperamentvolle Samba.

  • Der Mambo

    Der Mambo ist ein Tanz, der nach 1930 in Kuba entstand. Parallel hat sich auch die zugehörige Musik-Richtung entwickelt.

    Der Mambo ist das Ergebnis der Mischung von Son und Danzón. Obwohl das
    oben genannte Stück den Titel Mambo trug, war es nur ein Danzón, der um
    einen Refrain ergänzt worden war. Den ersten echten Mambo schuf Dámaso
    Pérez Prado. Er benutzte den Montuno und entfernte daraus Elemente des
    Ritmo-Nuevo. Dadurch konnte sich der neu definierte Mambo freier
    entfalten und individueller interpretiert werden. Doch dieser Stil
    blieb nicht lange bestehen. Durch die Übersiedlung vieler Süd- und
    Mittelamerikaner in die USA, speziell nach New York City, während des
    Zweiten Weltkrieges kam es sehr schnell zu einer leichten Vermischung
    aus kubanischen Rhythmen und dem Jazz. Folglich beeinflusste der Jazz
    nun auch den Mambo und verlieh ihm seine besondere, bis heute erhaltene
    Note. Als wichtigste Gemeinsamkeit darf die Synkopierung der Musik,
    genauer die Betonung der Schläge zwei und vier eines Taktes, angesehen
    werden.
    Mitte der 50er Jahre erreichte der neue New Yorker Mambo auch Europa,
    wo er sich sehr schnell einer großen, jedoch kurzlebigen Beliebtheit
    erfreute. Den Durchbruch hat er dem Titel „Rio Mambo“ von Pérez Prado
    zu verdanken, welcher die Charts im Sturm eroberte. Dieser Erfolg war
    jedoch nicht von Dauer. Da Musik und Tanz rhythmisch sehr komplex und
    dadurch auch kompliziert sind, wurde er schnell von den einfacheren
    Musikstilen und Tänzen Cha-Cha-Cha und Rumba verdrängt und geriet bald
    wieder in Vergessenheit. Erst in den 80er Jahren kam er wieder in Mode,
    nicht zuletzt durch den 1987 erschienenen Film Dirty Dancing und das
    dazugehörige Lied „(I've Had) The Time Of My Life“ von Jennifer Warnes
    und Bill Medley. Heute wird dem Mambo allerdings die verwandte und aus
    ihm abgeleitete Salsa bevorzugt; die geschichtliche Verbindung zwischen
    Mambo und Salsa wird unter Salsa (Musik) kurz angerissen.

    Getanzt wird der Mambo im 4/4-Takt bei durchschnittlich 45 Takten in
    der Minute, somit 180 Schlägen pro Minute. Mambo wird synkopiert
    getanzt, das bedeutet auf dem ersten Schlag jedes Taktes wird kein
    Schritt ausgeführt. Stattdessen findet auf diesen Schlägen eine
    Gewichtsverlagerung mit gleichzeitigem Einknicken eines Knies statt,
    was zu der typischen Hüftbewegung führt. Diese ist im Gegensatz zur
    Salsa stark pointiert, d. h. betont und plötzlich.
    Der Grundschritt beginnt auf dem zweiten Taktschlag, wobei der Herr mit
    Links nach vorne, die Dame mit Rechts nach hinten geht. Alle Schritte
    werden relativ klein und möglichst zügig ausgeführt. Daneben gibt es
    eine Vielzahl an Figuren. Typisch für den Mambo sind Cross Body Lead,
    Scallop und Natural Top sowie die Abwandlung Open Break to Natural

    Der Mambo gehört nicht zum Welttanzprogramm, weshalb er nicht zum
    normalen Kursangebot einer Tanzschule gehört. Tatsächlich wird der
    echte Mambo kaum noch gelehrt, stattdessen wird die Bekanntheit des
    Namens oftmals ausgenutzt, um „gewöhnliche“ Salsa-Tanzkurse zu
    vermarkten. Wer ihn trotzdem in einem Tanzkurs lernen will, sollte sich
    deshalb vorher informieren, ob es sich tatsächlich um den echten Mambo
    oder nicht vielmehr um Salsa handelt.

    • Entstehung: ca. 1930
    • Entstehungsort: Kuba, New York
    • Takt: 4/4
    • Geschwindigkeit: 44-62 Takte pro Minute
    • Grundschrittlänge: 4 Schläge entspricht einem Takt
    • Welt Tanzprogramm: Nein

    Typische Lieder für den Mambo

    Name Interpret
    Mah Na Mah Na Mr. Mo
    Te di un beso sin importancia Celeste Mendoza
    El mantequero Cortijo
    Mambo caribe George Shearing
    Siempre sea

    Quellen:

    • Dieser Arikel basiert auf dem Artikel: Mambo aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GFDL
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    • Weiter kleinere Quellen aus dem Internet